Gemeinschaftsdepot: Sinnvoll oder riskant?

Paare profitieren von geringeren Gebühren im Gemeinschaftsdepot, doch Konflikte und rechtliche Fallstricke bei Trennung drohen. Lesen Sie Vor- und Nachteile – und klären Sie in einem Beratungsgespräch, was zu Ihnen passt.

VERMÖGENFINANZBERATUNGINVESTMENT

cs

1/10/20261 min lesen

Gemeinschaftsdepot: Sinnvoll oder riskant?

Ein Gemeinschaftsdepot verspricht Einsparungen, kann aber auch Beziehungen und Finanzen belasten. Die entscheidende Frage: Lohnt sich der Schritt?

Die starken Argumente dafür

Gemeinschaftsdepots senken Kosten, da Gebühren für Depotführung und Orders nur einmal fällig werden. Im "Oder-Depot" agieren beide flexibel und unabhängig – ideal bei Krankheit oder Reisen. Ehepaare nutzen einen gemeinsamen Freistellungsauftrag (2.000 € pro Paar), wobei das Gemeinschaftsdepot diesbezüglich nur den Verwaltungsaufwand vereinfacht.

Die versteckten Gefahren

Unterschiedliche Anlagevorlieben enden oft in endlosen Diskussionen und Stillstand. Trennung oder Erbfall? Das Vermögen gilt automatisch hälftig – mit komplizierter, teurer Teilung. Für Unverheiratete lauert Schenkungssteuer, sobald Einzahlungen als Schenkung interpretiert werden.​

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