Warum Ihr Depot im Ruhestand weiterarbeiten muss
Viele Rentner unterschätzen, wie lange ihr Kapital reichen muss. Wer mit 65 in Rente geht, plant heute realistisch mit 20 oder mehr Jahren. Gleichzeitig mindert Inflation jährlich 2–3% der Kaufkraft. Wer 4–5% entnimmt und dabei die Inflation ausgleichen will, braucht eine Anlage, die langfristig Rendite erwirtschaftet – reine Festgeld- oder Anleihestrategien reichen dafür nicht aus. Sie bieten Sicherheit, aber kaum Inflationsschutz und wenig Flexibilität für neue Lebenspläne oder spätere Erbschaften.
cs
3/8/20262 min lesen


Warum Ihr Depot im Ruhestand weiterarbeiten muss
Viele Rentner unterschätzen, wie lange ihr Kapital reichen muss. Wer mit 65 in Rente geht, plant heute realistisch mit 20 oder mehr Jahren. Gleichzeitig mindert Inflation jährlich 2–3% der Kaufkraft. Wer 4–5% entnimmt und dabei die Inflation ausgleichen will, braucht eine Anlage, die langfristig Rendite erwirtschaftet – reine Festgeld- oder Anleihestrategien reichen dafür nicht aus. Sie bieten Sicherheit, aber kaum Inflationsschutz und wenig Flexibilität für neue Lebenspläne oder spätere Erbschaften.
Unsere Lösung: Ein diversifiziertes Fondsportfolio aus Aktien, Anleihen und alternativen Anlagen – kombiniert mit klaren Entnahmeregeln, die Marktschwankungen berücksichtigen statt ignorieren.
Das entscheidende Risiko: Sequenzrisiko verstehen
Das größte Risiko im Ruhestand ist nicht das allgemeine Marktrisiko, sondern das Renditereihenfolge-Risiko (Sequenzrisiko). Bricht der Markt in den ersten Jahren der Entnahme stark ein, werden laufend Anteile zu niedrigen Kursen verkauft. Diese Verluste lassen sich später nur schwer aufholen – das Depot erholt sich dauerhaft langsamer.
Musterrechnung: Bei einem Startkapital von 400.000 € und einer jährlichen Entnahme von 16.000 € (4%) kann das Depot nach 25 Jahren aufgebraucht sein, wenn schwache Marktphasen früh auftreten. Bei umgekehrter Reihenfolge – Verluste erst am Ende – kann unter gleichen Durchschnittsbedingungen noch ein Restkapital von rund 480.000 € verbleiben. Diese Zahlen illustrieren das Prinzip; die tatsächliche Entwicklung hängt von der konkreten Renditeabfolge ab.
Timing und Struktur sind entscheidend. Im persönlichen Gespräch analysieren wir Ihr individuelles Szenario und leiten eine passende Strategie ab.
Vier bewährte Entnahmestrategien
1. Ertragsstrategie: Leben von Ausschüttungen
Entnahmen erfolgen ausschließlich aus Dividenden, Zinsen und Fondsausschüttungen – ohne Anteilsverkäufe. Der Kapitalstock bleibt erhalten und kann sich bei Marktrückgängen vollständig erholen. Geeignet für ein Portfolio mit einer Ausschüttungsrendite von 2–4%, das jährlich überprüft und angepasst wird.
2. Prozentsatzregel: Flexibel mit dem Depot
Die jährliche Entnahme beträgt 3–4% des aktuellen Depotwerts – nicht des ursprünglichen. In schwachen Marktphasen sinkt die Entnahme automatisch, das Kapital wird geschont. Jährliche Kontrolle und Anpassung sorgen für Stabilität.
3. Bucket-Strategie: Drei Töpfe, drei Zeithorizonte
Das Vermögen wird in drei Bereiche aufgeteilt:
Topf 1 (Liquidität): 2–3 Jahre Entnahmen als Tagesgeld-Puffer – sofort verfügbar, unabhängig vom Markt.
Topf 2 (Stabilität): 4–7 Jahre in Anleihen-Fonds oder ETFs – mittelfristige Sicherheit.
Topf 3 (Wachstum): Das verbleibende Kapital in Aktienfonds – für langfristige Rendite und Inflationsschutz.
Im Idealfall füllen Gewinne aus Topf 3 stetig Topf 1 auf. Jährliches Rebalancing hält die Struktur im Gleichgewicht.
4. Guardrails-Methode: Dynamik mit Sicherheitsnetz
Eine Startentnahme von beispielsweise 4% wird mit festen Ober- und Untergrenzen kombiniert. Steigt das Depot um mehr als 20%, darf die Entnahme moderat erhöht werden. Fällt es um mehr als 20%, wird sie reduziert. So werden gute Börsenphasen genutzt, ohne in Krisen das Kapital zu gefährden. Die Anpassungen werden jährlich gemeinsam besprochen und dokumentiert.
Unsere 5 Schritte zur Umsetzung
Bestandsaufnahme: Analyse Ihrer fixen Einkünfte (gesetzliche Rente, Betriebsrente, sonstige) und Ermittlung des Kapitalbedarfs aus dem Depot.
Risikoprofil: Abstimmung Ihrer persönlichen Schwankungstoleranz – je nach Situation werden bis zu 50% in Aktien investiert.
Szenarioanalyse: Vorstellung verschiedener Portfoliostrukturen unter unterschiedlichen Marktbedingungen.
Umsetzung: Einrichtung des Depots und des individuellen Auszahlplans.
Jährlicher Check: Anpassung an veränderte Lebensumstände – Gesundheit, neue Pläne, Inflation.
Ihr nächster Schritt:
Starten Sie mit einem kostenlosen Erstgespräch (ca. 30–45 Minuten). Wir schauen uns Ihre konkrete Ausgangssituation an und zeigen Ihnen, welche Strategie zu Ihnen passt – ohne Verpflichtung.
Rufen Sie mich an: oder schreiben Sie eine E-Mail:
Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit. Bis bald.
Hinweis: Alle Berechnungen und Musterrechnungen dienen der Veranschaulichung. Sie stellen keine individuelle Anlageberatung dar. Vergangene Marktentwicklungen sind keine Garantie für künftige Ergebnisse.
KONTAKT
Christian Schmidt
Am weißen Stein 5
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Mobil: 0151 2900 18 28 christian.schmidt(at)plansecur.de
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